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Alles klar beim Thema Standheizung

Welche Standheizung passt zu Ihrem Wagen? Wie sparsam arbeitet die Technik? Wie wird das Gerät bedient? Welche Dinge muss man beim Betrieb beachten? Diese und viele andere Fragen möchten wir hier für Sie beantworten – damit Sie genau Bescheid wissen, wenn Sie Ihre spezielle „Eberspächer“ auswählen!

Antworten zum Thema Kauf und Einbau:

Ist eine Standheizung teuer?
Billigprodukte sind Standheizungen selbstverständlich nicht – aber sie bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis! Standheizungen erfüllen aufgrund der technisch hochwertigen Komponenten und ihrer sorgfältigen Fertigung höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Auch in Bezug auf ihre Leistung beweisen sie Preiswürdigkeit – z. B. im Vergleich mit einer Sitzheizung.

Passt die Standheizung auch in meinen Pkw?
Sie passt in so gut wie alle marktüblichen Pkws, da sie sehr klein ist. Für schwierige Einbausituationen gibt es eine Version, bei der die Wasserpumpe separat montiert wird und sogar die geraden Wasserstutzen gegen Winkelstutzen ausgetauscht werden können.

Kann ich eine Standheizung selbst einbauen?
Davon wird unbedingt abgeraten, da der Einbau einer Standheizung detaillierte fachmännische Kenntnisse erfordert.

Welches System ist das richtige: Wasser oder Luft?
Das hängt vor allem von Heizdauer und Einsatz ab. Für Pkws sind Wasserheizgeräte zu empfehlen, da sie einfach einzubauen sind und auch den Motor vorwärmen. Die Wärme wird über das fahrzeugeigene Lüftungssystem verteilt. In Lkw-Kabinen und Wohnmobilen, in denen auch übernachtet wird, empfehlen sich Luftheizgeräte – aufgrund ihres sehr niedrigen Stromverbrauchs und der vorwählbaren Innenraumtemperatur.

Welche Heizleistung empfiehlt sich?
Für Kleinwagen und Kompaktklasse-Pkws meist die Hydronic 4 (4 kW Heizleistung), für Mittel- und Oberklasse-Fahrzeuge meist die Hydronic 5 (5 kW Heizleistung). In besonderen Fällen (Oberklasse, großer Motor, großer Innenraum) wird der Komforteinbausatz verwendet. Mit einem Rückschlagventil und einem Thermostat wird der Wasserkreislauf aufgeteilt, um die Innenraumbeheizung zu bevorzugen.

Mein Diesel ist ab Werk mit einem „Zuheizer“ von Eberspächer ausgestattet. Was bringt mir das?
Zuheizer werden bei vielen Fahrzeugen mit Dieselmotoren verbaut, deren wirkungsgradoptimierte Motoren nicht genügend Abwärme produzieren. Der Zuheizer gleicht bei Bedarf das Wärmedefizit aus, solange der Motor läuft. Der Zuheizer kann mit einem Aufrüstsatz kostengünstig zur motorunabhängigen Standheizung ausgebaut werden. Je nach Variante kann damit auch der Motor vorgewärmt werden.

Weitere Informationen:

Betrieb

Wirtschaftlichkeit